Zeitungskopf Sherlock Holmes-Kurier
Dienstag, 9.2.2010
Intelligenzblatt der Deutschen Sherlock-Holmes-Gesellschaft
Nr. 96617
 
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29.08.2009
Jeremy Brett: Staffeln 3 und 4 im Oktober auf DVD
Die Sensation ist perfekt: Aufgrund des Erfolgs der beiden ersten Staffel...
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11.10.2009
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Zuerst schien das Conan-Doyle-Jahr 2009 fast spurlos an Deutschland vorbeiz...
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13.03.2010, 19:00 Uhr
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Der geheimnisvolle Tote (Sherlock-Holmes-Krimidinner)

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29.05.2010, 19:00 Uhr
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Berichte zum neuen Film in Presse & Fernsehen

Der neue Kino-Film mit Robert Downey jr. als Sherlock Holmes erfreut sich einiger Aufmerksamkeit in Presse und TV. Schön ist, dass der Film häufig zum Anlass genommen wird, etwas grundsätzlicher über Holmes und Holmes-Filme zu berichten.

Weniger schön ist die Fehlerlastigkeit mancher Beiträge. So hat die WELT in ihrer Ausgabe vom 22. Januar 2010 (hier online einsehbar) einen Beitrag über Holmes-Filme geschrieben, in dem es vor Falschangaben nur so wimmelt. So wird eine Dorr-Steele-Illustration Sidney Paget zugeschrieben oder es wird behauptet, in den letzten vierzig Jahren habe es rund 50 Holmes-Kinofilme gegeben (es waren bestenfalls um die zehn).

In der ZDF-Sendung Aspekte lief ebenfalls am 22. Januar 2010 ein sehenswerter Beitrag zum Film, der zumindest vorübergehend in der => ZDF-Mediathek noch angesehen werden kann.

Innerhalb der WDR-Sendung WestArt wird am 26. Januar 2010 (22:30) ebenfalls ein Beitrag zum Film laufen, zu dem der Verfasser dieser Zeilen ein kleines Interview beigesteuert hat.

Zugeordnete Index-Einträge:
Sherlock Holmes (2009) (Film)

23.01.2010, 11:13 Uhr — mross — Nr. 73

Die Bekenntnisse des Stark Munro   
Die Bekenntnisse des Stark Munro

Soeben im 28 Eichen Verlag erschienen:

Arthur Conan Doyle: Die Bekenntnisse des Stark Munro : e. Konvolut von 16 Briefen des Arztes J. Stark Munro an seinen Freund und ehemaligen Kommilitonen Herbert Swanborough in Lowell, Massachusetts, geschrieben in den Jahren 1881 – 1884, bearbeitet und geordnet von A. Conan Doyle ; aus dem Englischen übersetzt, mit Anmerkungen und einem Nachwort versehen von Reinhard Hillich ; hrsg. von Olaf Spittel. Verlag 28 Eichen. Barnstorf 2009, 252 S. [Sir Arthur Conan Doyle: Ausgewählte Werke; Bd. 31]

(Originaltitel: The Stark Munro Letters. Being A Series of Sixteen Letters Written By J. Stark Munro, M.B., to His Friend and Former Fellow-Student, Herbert Swanborough, of Lowell, Massachusetts,
During the Years 1881 – 1884. Edited and Arranged By A. Conan Doyle)
 
 „1894 erschien The Stark Munro Letters, ein Briefroman, der sich deutlich abhob von den Werken, die Conan Doyle bis dahin berühmt gemacht hatten und später noch berühmter machen sollten. Er war untypisch für Conan Doyle, weil weitgehend autobiografisch und bekenntnishaft, was allerdings durch einen Kunstgriff ein wenig verschleiert wurde: Der Autor firmierte auf der Titelseite lediglich als Bearbeiter und Herausgeber von Stark Munros Briefen. (…) Jahrzehnte später erklärte Doyle in seiner Autobiografie Memories and Adventures (1924), außer der Episode mit dem geisteskranken Sohn Lord Saltires, die ihm ein Bekannter erzählt habe, schildere das Buch seine eigenen Erlebnisse als junger Arzt. Vergleicht man die Darstellung der tatsächlichen Ereignisse in der Autobiografie mit dem Roman, zeigen sich frappierende Übereinstimmungen. Orte und Personen im Roman tragen zwar fiktive Namen, sind aber ohne weiteres zu entschlüsseln. (...) Conan Doyle äußerte 1913 die Absicht, einen zweiten Band zu The Stark Munro Letters zu schreiben, der mehr über das Leben und Denken des Arztes - und vermutlich über seine nachfolgende Karriere als Schriftsteller - erzählen sollte. Zu diesem Zweck tilgte er in neueren Buchausgaben die Schlussbemerkung, die vom tödlichen Eisenbahnunfall der Munros berichtet. So fehlt die Schlussbemerkung auch in der sogenannte Crowborough-Edition, einer Werkausgabe, die noch zu Doyles Lebzeiten erschien. Warum er diesen zweite Band, der den Titel The Posthumous Papers of Stark Munro tragen sollte, nicht schrieb, ist unbekannt. Die Unterlassung aber ist bedauerlich. Stark Munro hätte Conan Doyles Wilhelm Meister werden können – und möglicherweise Professor Challengers peinlichen Auftritt in dem spiritistischen Agitationsroman The Land of Mist verhindert.“ (Aus dem Nachwort von Reinhard Hillich)

Externer Link:
www.mediendesign-dr-hillich.de

25.11.2009, 10:42 Uhr — nagluecklich — Nr. 72